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Herbst


Es ist nun der Herbst gekommen,
Hat das schöne Sommerkleid
Von den Feldern weggenommen
Und die Blätter ausgestreut,
Vor dem bösen Winterwinde
Deckt er warm und sachte zu
Mit dem bunten Laub die Gründe,
Die schon müde gehn zur Ruh.

Durch die Felder sieht man fahren
Eine wunderschöne Frau,
Und von ihren langen Haaren
Goldne Fäden auf der Au
Spinnet sie und singt im Gehen:
Eia, meine Blümelein,
Nicht nach andern immer sehen,
Eia, schlafet, schlafet ein.

Und die Vöglein hoch in Lüften
Über blaue Berg und Seen
Ziehn zur Ferne nach den Klüften,
Wo die hohen Zedern stehn,
Wo mit ihren goldnen Schwingen
Auf des Benedeiten Gruft
Engel Hosianna singen
Nächtens durch die stille Luft.

Joseph von Eichendorff


 

Pusteblume

 

Sommer

Pusteblumen laden zum Träumen ein
 
wie mag es wohl sein?

Losgelöst von der Erdenschwere,

hinein in eine unbekannte Sphäre.
 
Haltlos – nur geborgen in Gottes Atem – dem Wind
 
geht es mal langsam, mal hui – geschwind
 
in ein neues Land.
 
 
                                  Katrin Ripa
 
 
 
 

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Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

                                Hermann Hesse

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Lebenslust

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Bitte gieß aus über mir

Den Kelch

Gefüllt mit allen Farben

Dieser schönen Welt.

Hineinstellen will ich mich

Nackt, wie Du mich schufst.

In den Farbenregen

Und schillern wie ein Schmetterling.

Mich freuen, jubeln

Über meine bunte Haut

Auf dass sich

Meine Gedanken neu kräuseln,

Des Lobes voll,

Und meine Lippen Dir zu Ehren

Ein neues Danklied anstimmen wollen.

 A. Wolff

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Spanne die Flügel deiner Seele

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Spanne die Flügel deiner Seele,

Spanne sie weit, ganz weit,

steig auf über deine Schatten

ins Licht, in die neue Zeit.

 

Spanne die Flügel deiner Seele

Spanne sie weit, ganz weit,

Steig auf über deine Ängste,

wähle die Liebe, die dich befreit.

                                Herta Steiner

 

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RosengedichtP1080465


Oh, wer um alle Rosen wüsste,

die rings in stillen Gärten stehn –

Oh, wer um alle wüsste,

müsste wie im Rausch durchs Leben gehen.

      

Christian Morgenstern

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Der selbe Strom des Lebens

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Der selbe Strom des Lebens

Der durch die Welt fließt

Fließt auch Tag und Nacht

Durch meine Adern

In einem rhythmischen Tanz.

 

Es ist dasselbe Leben,

das in zahllosen Grashalmen

freudvoll durch den Staub der Erde

sprießt und sich den Weg bahnt

in den wilden Wellen von Blüten

(Rabindranath Tagore)

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Die neutrale Zone

Ich wende mich dem Raum zwischen Anfang und Ende zu,

sehe die Schönheit um mich alle Angst auslöschen

und bejahe, dass die Liebe alles Negative ausmerzt.

Licht strömt in mich ein, es heilt und bringt Frieden.

Gelassenheit kommt in mir auf, wenn ich

Vergangene Wunden einfach vergebe.

Indem ich tief atme, anerkenne ich Mein Höchstes Gut.

Ich spüre die Wärme des Universums,

die durch meine Sinne strömt.

Jede irdische Sorge schwindet dahin.

Schmerz und Angst werden verwandelt.

In mir herrscht Vergebung, und ich bin dankbar.

Ich freue mich über einen neuen Tag und neue Wege.

Ein Neubeginn in all seiner unbeholfenen Vollkommenheit

Wartet mit offenen Armen…….

Linda D. Edwards

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Zwillinge unterhalten sich im Bauch der Mutter

„Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“
„Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das, was uns erwartet.“
„Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?“

„Das weiß ich auch nicht genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“

„So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das Herumlaufen gar nicht, die Nabelschnur ist ja jetzt schon viel zu kurz.“

„Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“
„Es ist noch nie einer zurückgekommen von ‚Nach der Geburt‘. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine Quälerei und dunkel.“
„Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen, und sie wird für uns sorgen.“
„Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“
„Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht sein!“

„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt


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BEWUSST-SEIN

Wenn Du es wissen willst,

unbedingt wissen willst,

frage, solange Du kannst,

dann aber sei still, bleib still,

solange Du kannst,

bis Du schließlich merkst,

dass etwas Neues entsteht,

eine Schwingung, ein Tönen,

eine sehr leise Nachricht.

Eine gute Nachricht, die klingt,

als ob etwas über die Stille zu sagen sei.

 

Lausche dieser Nachricht,

versuche, sie zu verstehen,

lausche so lange, bis Du merkst,

dass auch sie nur Stille ist,

eine Stille mit Deiner eigenen Stille

in gleicher Schwingung.

 

Dem lausche, so lange Du kannst,

solange, bis Dir bewusst wird,

dass alle Stille Dich trägt.

Lass es geschehen und spüre,

wie der Raum der Stille eine Heimat ist.

 

Schließlich kannst Du zuschauen,

wie aus der Stille kleine und große Antworten wachsen,

immer mehr Antworten,

und noch weitere Antworten –

zu Fragen, die Du nie gestellt hast.

 

Und – wenn Du lange genug zuschaust,

dann taucht auch die Antwort auf

zu der Frage, die Du tatsächlich gestellt hattest

nach dem Zauberwort zur Lösung

Deiner Probleme:

Die Antwort lautet „Geduld“.

 

                                                                                                           

Florian Fischer, aus: „Der nächste Schritt“


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„In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch.

Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen um einem zu helfen.

Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte.

Was immer Du tun kannst oder wovon Du träumst, fang es an.

In der Kühnheit liegt Genie, Macht und Magie.“

 Johann Wolfgang von Goethe


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Eine Liebesgeschichte zum Valentinstag

Es lebte auf der Welt vor langer Zeit ein ganz gewöhnliches Ehepaar. Die Frau hieß Elena, der Name des Mannes war Ivan.

Wenn der Mann nach der Arbeit nach Hause kam, setzte er sich in seinen Sessel dem Fernseher gegenüber und las Zeitung. Seine Ehefrau Elena bereitete wie gewöhnlich das Abendessen zu.

Beim Servieren des Essens brummte sie ständig herum, er sei im Haushalt ein Nichtsnutz und außerdem wäre sein Verdienst viel zu gering….. Das ewige Brummen der Ehefrau ärgerte Ivan. Er antwortete seiner Frau nicht mit Grobheit.

Doch jedes Mal kam in ihm der Gedanke hoch: „Schau dich doch selbst mal an, du ungepflegte Schachtel. Willst du mir heute noch erzählen, was ich zu tun habe? Direkt nach der Hochzeit warst du ganz anders – schön und zärtlich.“

Eines Tages, als seine unzufriedene Frau von ihm verlangte, er möge doch den Müll raustragen, riss er seinen Blick vom Fernseher los und ging lustlos in den Hof.

Auf dem Rückweg hielt er vor der Eingangstür an und wandte sich mit seinen Gedanken an Gott: „O mein Gott, mein Gott! Wie ungeschickt sich doch mein Leben eingerichtet hat. Muss ich denn wirklich mein ganzes Leben lang mit dieser ständig nörgelnden, hässlichen Frau verbringen? Das ist doch kein Leben, sondern eine ewige Qual.“

Und plötzlich hörte Ivan die leise Stimme Gottes: „Ich könnte dir ja in deiner Not helfen, mein Sohn und dir eine schöne Göttin als Ehefrau schenken. Doch denke mal an deine Nachbarn. Wenn sie eine so große Veränderung in deinem Leben sehen, werden sie sehr verblüfft sein.

Ich schlage vor, wir machen es anders: Ich werde deine Frau Schritt für Schritt verändern, ihr den göttlichen Geist und die Schönheit schrittweise verleihen. Du darfst aber auf keinen Fall vergessen, wenn du mit einer Göttin zusammenleben willst, musst du deine Lebensweise auf ein der Göttin würdiges Niveau anheben.“

„Ich danke dir, mein Gott! Jeder Mann würde sein Leben für eine Göttin komplett verändern. Sag mir nur eins: wann fängst du an, meine Frau zu verändern?“

„Ein wenig verändere ich sie gleich jetzt. Und du wirst sehen, wie sie sich mit jeder weiteren Minute zum Besseren verändert.“

Ivan ging zurück nach Hause, setzte sich in seinen Sessel und schaltete den Fernseher wieder ein. Er wollte aber gar nicht mehr lesen, mochte auch keinen Film mehr anschauen. Ihn plagte die Frage, ob und wie weit seine Frau sich schon verändert hätte.

Er stand auf, ging in die Küche, lehnte sich mit der Schulter an den Türrahmen und begann seine Frau ganz genau zu betrachten. Sie stand mit dem Rücken zu ihm und spülte das Geschirr vom Abendessen ab. Als Elena seinen Blick spürte, drehte sie sich zur Tür um. Ihre Blicke trafen sich. Ivan schaute seine Frau an und dachte: „Nein, ich sehe an ihr noch keine Veränderung.“

Die ungewöhnliche Aufmerksamkeit ihres Mannes entging Elena nicht. Obwohl sie den Grund seiner Neugier nicht verstand, legte sie ihre Haare zurecht, ihre Wangen wurden rot und sie fragte ihn: „Warum schaust du mich so aufmerksam an, Ivan?“

Ihr Ehemann wurde ebenfalls rot, und ihm fiel keine bessere Antwort ein als: „Ich dachte nur gerade, ob ich dir eventuell beim Abspülen helfen könnte? Ich weiß auch nicht, warum……“ „Abspülen? Mir helfen?“, fragte die überraschte Ehefrau leise nach. Sie nahm ihre verschmutzte Schürze ab und fügte hinzu: „Das habe ich doch schon erledigt.“

„Das gibt es doch nicht“, dachte Ivan, „sie verändert sich ja direkt vor meinen Augen, sie ist schon etwas schöner geworden.“ Dann half er beim Abtrocknen des Geschirrs.

Am nächsten Tag beeilte sich Ivan, nach der Arbeit nach Hause zu kommen. Er konnte es nicht erwarten, zu sehen, wie seine brummige Ehefrau schrittweise zur Göttin umgewandelt wurde. „Und wenn sie schon viele Eigenschaften von einer Göttin übernommen hat? Dann darf ich auf meinem alten Niveau nicht verweilen. Ich besorge für alle Fälle ein paar Blumen, sonst blamiere ich mich ja völlig.“

Die Haustür öffnete sich und ein völlig verblüffter Ivan erstarrte beim Anblick seiner Frau. Elena stand vor ihm in ihrem schönsten Sommerkleid, dass er ihr vor ein paar Jahren gekauft hatte. Mit einer tollen Frisur und einem Band im Haar. Ohne seinen Blick von ihr abzuwenden, streckte er ungeschickt, etwas unsicher, seine Hand aus und gab ihr die Blumen.

Sie nahm die Blumen entgegen, seufzte leicht, schloss ganz kurz die Augen und errötete. „Ach, wie schön sind doch die Wimpern von Göttinnen! Wie sanft sind ihre Charaktere. Es ist so ungewöhnlich, ihre innere und äußere Schönheit zu erleben!“

Nun musste Ivan erst mal durchatmen, als er den Tisch mit zwei brennenden Kerzen sah, gedeckt mit dem schönsten Geschirr des Hauses, verziert mit zwei Weingläsern und einem köstlich duftenden Essen.

Als er sich zu Tisch setzte, sprang sie plötzlich auf und sagte: „O, verzeih mir bitte, ich habe vergessen, den Fernseher einzuschalten. Und hier sind noch ein paar Zeitungen für dich, die ich frisch gekauft habe.“ Ich brauche keinen Fernseher und ich habe auch keine Lust, die Zeitungen zu lesen“, antwortete Ivan. „Es wird doch jeden Tag sowieso nur das Gleiche berichtet. Erzähle mir lieber, wie du den morgigen Samstag am liebsten verbringen möchtest.“

Endgültig verwirrt fragte Elena nach: „Und du?“ „Na ja, ich habe uns für den Samstagabend zwei Eintrittskarten ins Theater besorgt. Und am Tage, natürlich nur, wenn du nichts dagegen hast, machen wir einen kleinen Stadtbummel durch die Läden. Wenn wir ins Theater gehen, dann bietet es sich doch an, zuerst ein geeignetes Theaterkleid für dich auszusuchen.

Beinahe wäre Ivan der Ausdruck herausgerutscht: „Ein Kleid, das einer Göttin würdig ist.“ Er wurde verlegen, schaute Elena an und seufzte wieder. Direkt vor ihm am Tisch saß eine Göttin. Ihr Gesicht strahlte Glück aus, ihre Augen leuchteten. In ihrem Lächeln ließ sich der Hauch einer Frage erahnen. „o Gott, wie schön sind doch diese Göttinnen! Und wenn sie von Tag zu Tag immer schöner und vollkommener wird, werde ich es schaffen mit ihr Schritt zu halten?“, dachte Ivan.

Plötzlich durchbohrte ihn dieser Gedanke: „Ich muss es schaffen! Solange sie noch bei mir ist, werde ich sie bitten, sogar anflehen, ein Kind von mir zu bekommen. Ich stelle mir dieses Kind schon vor, ein Kind von mir und der schönsten Göttin von allen.“

„Worüber denkst du nach, Ivan, bedrückt dich etwas?“, fragte ihn Elena. Und er saß aufgeregt vor ihr, wusste nicht, wie er seine Gedanken ausdrücken sollte. Es ist ja schließlich kein Spaß, eine Göttin um ein gemeinsames Kind zu bitten!

Diese Art von Geschenk hatte ihm Gott nicht versprochen. Er stand auf, zupfte mit einer Hand an der Tischdecke herum, suchte gedanklich immer noch nach der richtigen Formulierung, wurde dabei rot und drückte schließlich heraus: „Na ja, ich weiß nicht……..ob ich es darf……..aber ich…….ich wollte sagen……schon längst….o ja, ich will ein Kind von dir, du schöne Göttin.“

Da drückte sich Elena mit ihrem Körper ganz fest an ihren Ivan. Ihr Blick war voller Liebe, eine glückliche Träne verließ ihre Augen und rollte langsam über ihre glühende Wange. Sie legte ihren Arm um seine Schulter und er spürte ihren heißen Atem auf seinem Gesicht. „Ach, das war eine Nacht! Und was für ein Morgen folgte danach! Und der darauffolgende Tag! O wie schön ist doch das Leben mit einer Göttin!“, dachte Ivan, während er seinen zweiten Enkel für einen Spaziergang ankleidete.

„Anastasia“ von Wladimir Megre

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  •  

Gesegnet sei deine Seele,

die den Mut hat, ihrer Sehnsucht nachzugehen.

Mögest du mit den Augen der Träumenden

die Wahrheit erkennen.

Mögest du auch den Mut haben,

die dunklen Orte deines Lebens zu begehen

und sie dem Licht

der Wandlung darzubieten.

Möget du die Fähigkeit erlangen,

immer das Flüstern der inneren Stimme zu hören.

Mögest du immer wieder dich spiegeln dürfen

In der Schönheit Gottes.

Möge die Wärme

deines Herzens hell auflodern – auch für dich.

Mögest du das beglückende Gefühl

erleben, du bist nicht allein.

Mögest du wachsen zu immer mehr Liebe,

jeden Tag aufs Neue.

Möge dein Engel dir zur Seite stehen und für dich tun,

was du nicht kannst.

Und mögest du dich immer gehalten wissen

In der zärtlichen Umarmung Gottes.

Amen.

  •  

 

 

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vertrauen

 

Welche Bereiche Deines Lebens wollen erblühen?

„Es kam die Zeit, in der die Möglichkeit, eine geschlossene Blüte zu bleiben, schmerzvoller war, als die Möglichkeit zu erblühen.“ Anais Nin

Es gibt den alten Brauch jetzt die Barbarazweige zu pflücken in Form von Kirschzweigen. Wenn Du sie in die Vase stellst, können sie bis Weihnachten erblühen.

Du kannst Dich fragen, welche Bereiche Deines Lebens wollen erblühen? Wo sind Knospen, die nur darauf warten sich zu öffnen um sich in ihrer ganzen Pracht zu zeigen?

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Geschenke

Weihnachten rückt immer näher.
Vielleicht bedeutet es Stress für Dich. Wem was schenken, wen einladen?
Vielleicht magst Du Dich erinnern, wie Du es als Kind erlebt hast.
Die Vorfreude, das Aufgeregtsein, das Geheimnisvolle.
Was bekomme ich vom Weihnachtsmann geschenkt?

Du könntest Dich auch jetzt fragen:

„Was bekomme ich vom Leben geschenkt? Welche wunderbaren Überraschungen hält das Leben für mich bereit?“
Und erinnere Dich daran, welch wunderbaren Überraschungen schon in Dein Leben getreten sind, gerade als Du dachtest, es geht nichts mehr.

Und wie sich scheinbar schwierige Situationen letztlich als Geschenk entpuppt haben, weil Du erfahren hast, welche Unterstützung Du bekommst, oder welche ungeahnten Stärken in Dir stecken.

 

geschenke

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